Lea-Lina Oppermann – Fürchtet uns, wir sind die Zukunft

Lea-Lina Oppermann hat bereits 2017 mit Ihrem Debüt „Was wir dachten, was wir taten“ einen bleibenden Eindruck bei mir hinterlassen. Ich war damals schon so beeindruckt davon, wie sie in ihren jungen Jahren (Jahrgang 1998!) so toll schreiben kann. Kein wunder also, dass ich mich tierisch gefreut habe, als ein neuer Roman von ihr als Leseexemplar bei uns in die Buchhandlung flatterte. „Fürchtet uns, wir sind die Zukunft“ habe ich mir also direkt gekrallt und verschlungen,

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Kate Elizabeth Russell – Meine dunkle Vanessa

TW: Sexueller Missbrauch
„Es kann keine Vergewaltigung gewesen sein, denn ich habe es gewollt“. So steht die mittlerweile erwachsene Vanessa zu der „Affäre“, die sie zu Schulzeiten mit ihrem Lehrer hatte. Sie war zwar minderjährig und seine Schutzbefohlene, aber sie war in ihn verliebt und er hat nie etwas getan, was sie nicht gewollt hätte. Dieses Bild gerät allerdings ins Wanken, als eine weitere ehemalige Schülerin ihm sexuellen Missbrauch vorwirft, und zwar im Rahmen der #metoo Bewegung komplett öffentlich.

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Karen McManus – The Cousins

Karen McManus ist mittlerweile wirklich keine Unbekannte mehr im Jugendbuch. „One of us is lying“ war ein Riesenhit, den auch ich mit Begeisterung verschlungen habe. Die direkte Fortsetzung „One of us is next“ fand ich immer noch gut, kam für mich aber nicht an Teil 1 an, was natürlich oft so ein Problem bei Fortsetzungen ist. Um so gespannter war ich, was McManus ganz losgelöst von der Bayview High School schreiben würde.

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Sabrina Janesch – Katzenberge

Zu „Katzenberge“ von Sabrina Janesch bin ich gekommen wie die Jungfrau zum Kinde. Es war tatsächlich ein lieber Stammkunde in der Buchhandlung, der das Buch bestellte, bezahlte und dann aus heiterem Himmel sagte „Das ist für Sie. Lesen Sie es, und dann sprechen wir mal darüber“. Ich war erstmal total überrumpelt und wusste auch gar nicht, ob ich das annehmen konnte und sollte, aber der Herr I. lies nicht mit sich verhandeln. Im Weihnachtstrubel habe ich ihn immer auf Januar vertröstet, und deshalb habe ich „Katzenberge“ direkt als drittes Buch in diesem Jahr gelesen. Darüber sprechen konnten wir dank Lockdown aber noch nicht.

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Mein Lesemonat Januar 2021

Der erste Monat in diesem Jahr ist echt schon wieder vorbei, dabei war doch gerade noch Silvester. Aber irgendwie freue ich mich auch, dass der Januar vorbei ist, weil ich jetzt meine erste Monats-Rückschau auf diesem Blog veröffentlichen kann, juhu. 🙂
Ich kann schonmal vorwegnehmen, dass ich mich ganz brav an meinen Vorsatz, mehr zu lesen, gehalten habe, und damit auch sehr zufrieden bin. Da ich aber nicht nur ein Fan von Buchstaben, sondern auch von Zahlen, Daten und Statistiken bin, möchte ich euch auf keinen Fall verschonen, meine Lesestatistik mit euch zu teilen:

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Monika Helfer – Vati

Im letzten Jahr war Monika Helfers Roman „Die Bagage“ ein Highlight des Frühjahrs. Tolle Kritiken überall un einige meiner Kolleginnen waren ebenfalls begeistert. Aber wie das oft so ist in der Buchhandlung, wenn die Kolleg*innen ein Buch schon gut kennen, hat man eher das Gefühl, dass man es nicht auch noch selber lesen muss. Stattdessen liest man etwas neues um die Schwarmintelligenz in der Buchhandlung zu bereichern. Jedenfalls sind dann die Leseexemplare für das Frühjahr eingetrudelt und ich habe direkt zugegriffen und mir das Buch zu Gemüte geführt.

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Sarah J. Maas – Crescent City

Mit „Crescent City: Wenn das Dunkel erwacht“ und mir war es im Grunde Liebe auf den ersten Blick. Ein wunderschönes Cover, Farbschnitt, illustriertes Vor- und Nachsatzpapier, eine Karte,… bei diesem Anblick war ich direkt verzaubert. Die 900 Seiten haben bei mir ebenfalls Herzklopfen verursacht, aber eher nicht aus Verzückung, denn ganz entgegen meinem Pseudonym habe ich doch eher einen gesunden Respekt vor dicken Büchern.

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Brit Bennett – Die verschwindende Hälfte

Brit Bennetts Roman „die verschwindende Hälfte“ fiel mir bereits vor einigen Monaten beim Sichten der Rowohlt-Verlagsvorschau ins Auge. Das auffällige Cover hatte mich neugierig gemacht, und ich hatte auch von Bennett erstem Roman „Die Mütter“ viel Gutes gehört. Daher war ich sehr erfreut, als ich feststellte das ein Leseexemplar auf Netgalley angeboten wurde und musste es direkt runterladen.

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Mein Lesejahr 2020

In den letzten Tagen habe ich bei vielen Bookstagrammer*innen und Buchblogger*innen einen Rückblick auf das vergangene Lesejahr gesehen. Da ich sowas bei anderen immer super interessant finde, möchte ich da einfach mal mitmachen. ☺️ Leider muss ich direkt vorab sagen, dass mein Lesejahr absolut katastrophal war. Zumindest was die Masse der Bücher angeht hänge ich deutlich hinter meinen Zielen und meinem üblichen „Durchsatz“ an Büchern. Wie sich das entwickelt hat und was eigentlich alles dazwischen kam, und was meine Jahreshighlights waren, möchte ich euch hier gerne erzählen.

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Ilona Hartmann – Land in Sicht

Zu Beginn des letzten Jahres hatte ich Ilona Hartmann überhaupt nicht auf dem Schirm. Aber als dann am Erscheinungstag im Juli direkt zwei Kundinnen nach ihrem Roman „Land in Sicht“ fragten, war ich doch neugierig was es mit dem Buch auf sich hat. Cover und Klappentext haben mich sofort angesprochen, sodass ich mir das Buch direkt kaufen musste.

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