Mein Lesejahr 2021

Nun ist es tatsächlich schon Mitte Januar und ich bin eigentlich komplett ins neue Lesejahr vertieft. Aber zwischen zwei Büchern möchte ich es mir natürlich trotzdem nicht nehmen lassen das alte Jahr einmal Revue passieren zu lassen. 2021 fing sehr stark an und eigentlich das gesamte erste Halbjahr hindurch hatte ich einen guten Flow und war auf einem guten Weg meine Ziele zu erreichen und sogar meine 21 für 21 zu schaffen. Leider ist das dann in der zweiten Jahreshälfte ziemlich eingebrochen. Die war auch generell nicht so besonders toll bei mir und das hat sich dann auch beim Lesen deutlich bemerkbar gemacht. Ich bin aber echt froh, dass sich das ganze zum Dezember hin wieder gebessert hat und ich immerhin mein Jahresziel von 50 auf den Kopf getroffen habe! Das hat mir ein gutes Gefühl gegeben und mit neuen großen Lesezielen ins Jahr 2022 zu starten. Aber natürlich tracke ich mein Leseverhalten nach wie vor wie so ein Ober-Nerd und möchte euch die Statistiken nicht vorenthalten:

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Hanya Yanagihara – Zum Paradies

Nach „Ein wenig Leben“ gibt es endlich einen neuen Lesestoff von Hanya Yanagihara. Da der Vorgänger zu meinen absoluten Lieblingsbüchern zählt, hatte ich wirklich hohe Erwartungen an „Zum Paradies“. Zuallererst: Es ist ein völlig anderer Roman und ein direkter Vergleich ist hier überhaupt nicht möglich und nötig, was ich super finde, da man so beide Bücher komplett losgelöst voneinander genießen kann. 

„Zum Paradies“ gliedert sich in drei Bücher, die 1893, 1993 und 2093 in New York spielen. Ein Haus am Washington Square und viele junge Männer namens David? Gar nicht so leicht die Handlung kurz zu beschreiben, daher breche ich sie Buch für Buch kurz runter und versuche dabei so wenig wie möglich zu Spoilern.

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Mein Lesemonat Dezember 2021

2021 war ein Jahr voller Höhen und Tiefen und in manchen Monaten habe ich es wirklich kaum geschafft zu lesen. Daher bin ich wirklich froh, dass der Dezember zu den Hochs zählt und ein positiver Abschluss für das Lesejahr war. ich habe mit „Atomic Habits“ ein „nebenbei“-Buch beendet, was ich häppchenweise über das Jahr verteilt gelesen hatte, und immerhin noch 2 Titel von der 21-für-21-Liste abarbeiten können. Insgesamt habe ich im Dezember 8 Bücher gelesen, darunter ein Comic, aber in so einem ätzenden Jahr muss man schließlich nicht päpstlicher sein als der Papst.

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Mein Lesemonat Februar 2021

Nach dem monstermäßigen Januar, in dem ich für meine Verhältnisse echt super viel gelesen habe, konnte der Februar eigentlich nicht mithalten. Dabei habe ich mit 6 Büchern eigentlich gar nicht wenig geschafft, auffällig wird es erst, wenn es an die gelesenen Seitenzahlen geht, da habe ich statt 93 Seiten am Tag „nur noch“ 47 geschafft. Das klingt zwar deutlich weniger, aber ist immer noch total okay in meinen Augen. Und weil wir ja alle für die guten Vibes und die Teilnehmerurkunden hier sind, vergleiche ich meine Statistik nicht mit dem vorangegangenen, sondern mit dem Vorjahresmonat. 2020 war ja bekanntermaßen super schlecht, daher ist der Vergleich eigentlich immer unfassbar positiv und ich kann trotzdem hoch erhobenen Hauptes aus diesem Februar gehen. 😀

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Lea-Lina Oppermann – Fürchtet uns, wir sind die Zukunft

Lea-Lina Oppermann hat bereits 2017 mit Ihrem Debüt „Was wir dachten, was wir taten“ einen bleibenden Eindruck bei mir hinterlassen. Ich war damals schon so beeindruckt davon, wie sie in ihren jungen Jahren (Jahrgang 1998!) so toll schreiben kann. Kein wunder also, dass ich mich tierisch gefreut habe, als ein neuer Roman von ihr als Leseexemplar bei uns in die Buchhandlung flatterte. „Fürchtet uns, wir sind die Zukunft“ habe ich mir also direkt gekrallt und verschlungen,

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Kate Elizabeth Russell – Meine dunkle Vanessa

TW: Sexueller Missbrauch
„Es kann keine Vergewaltigung gewesen sein, denn ich habe es gewollt“. So steht die mittlerweile erwachsene Vanessa zu der „Affäre“, die sie zu Schulzeiten mit ihrem Lehrer hatte. Sie war zwar minderjährig und seine Schutzbefohlene, aber sie war in ihn verliebt und er hat nie etwas getan, was sie nicht gewollt hätte. Dieses Bild gerät allerdings ins Wanken, als eine weitere ehemalige Schülerin ihm sexuellen Missbrauch vorwirft, und zwar im Rahmen der #metoo Bewegung komplett öffentlich.

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Karen McManus – The Cousins

Karen McManus ist mittlerweile wirklich keine Unbekannte mehr im Jugendbuch. „One of us is lying“ war ein Riesenhit, den auch ich mit Begeisterung verschlungen habe. Die direkte Fortsetzung „One of us is next“ fand ich immer noch gut, kam für mich aber nicht an Teil 1 an, was natürlich oft so ein Problem bei Fortsetzungen ist. Um so gespannter war ich, was McManus ganz losgelöst von der Bayview High School schreiben würde.

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Sabrina Janesch – Katzenberge

Zu „Katzenberge“ von Sabrina Janesch bin ich gekommen wie die Jungfrau zum Kinde. Es war tatsächlich ein lieber Stammkunde in der Buchhandlung, der das Buch bestellte, bezahlte und dann aus heiterem Himmel sagte „Das ist für Sie. Lesen Sie es, und dann sprechen wir mal darüber“. Ich war erstmal total überrumpelt und wusste auch gar nicht, ob ich das annehmen konnte und sollte, aber der Herr I. lies nicht mit sich verhandeln. Im Weihnachtstrubel habe ich ihn immer auf Januar vertröstet, und deshalb habe ich „Katzenberge“ direkt als drittes Buch in diesem Jahr gelesen. Darüber sprechen konnten wir dank Lockdown aber noch nicht.

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Mein Lesemonat Januar 2021

Der erste Monat in diesem Jahr ist echt schon wieder vorbei, dabei war doch gerade noch Silvester. Aber irgendwie freue ich mich auch, dass der Januar vorbei ist, weil ich jetzt meine erste Monats-Rückschau auf diesem Blog veröffentlichen kann, juhu. 🙂
Ich kann schonmal vorwegnehmen, dass ich mich ganz brav an meinen Vorsatz, mehr zu lesen, gehalten habe, und damit auch sehr zufrieden bin. Da ich aber nicht nur ein Fan von Buchstaben, sondern auch von Zahlen, Daten und Statistiken bin, möchte ich euch auf keinen Fall verschonen, meine Lesestatistik mit euch zu teilen:

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Monika Helfer – Vati

Im letzten Jahr war Monika Helfers Roman „Die Bagage“ ein Highlight des Frühjahrs. Tolle Kritiken überall un einige meiner Kolleginnen waren ebenfalls begeistert. Aber wie das oft so ist in der Buchhandlung, wenn die Kolleg*innen ein Buch schon gut kennen, hat man eher das Gefühl, dass man es nicht auch noch selber lesen muss. Stattdessen liest man etwas neues um die Schwarmintelligenz in der Buchhandlung zu bereichern. Jedenfalls sind dann die Leseexemplare für das Frühjahr eingetrudelt und ich habe direkt zugegriffen und mir das Buch zu Gemüte geführt.

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